Veganuary: Mein ehrlicher Rückblick & Tipps für den veganen Start

Sarah Hein von Schlicht Vegan blickt nachdenklich zur Seite, im Vordergrund Trockenblumen, elegante Kulisse in Wien – Veganuary 2026.

Jänner ist für viele längst zum „Veganuary“ geworden – ein Monat, in dem weltweit tausende Menschen die vegane Ernährung ausprobieren. Auch in meiner Community bekomme ich jedes Jahr viele Nachrichten: „Wie schaffst du das?“, „Was darf ich überhaupt essen?“ oder „Fehlt dir da nicht was?“

Ich kann dich beruhigen: Vegan zu starten ist kein Hexenwerk – und schon gar kein Verzicht auf Genuss! Als jemand, die selbst vor ein paar Jahren mit vielen Fragezeichen gestartet ist, möchte ich dir heute meine ganz persönlichen Erfahrungen und Tipps für den Veganuary mitgeben.

Mein Weg zum veganen Januar

Für mich war der Start in die vegane Ernährung eine Mischung aus Neugier, Mitgefühl und dem Wunsch, etwas Gutes zu tun. Am Anfang war vieles neu: Zutaten, Kochtechniken, das Lesen von Etiketten – und manchmal auch die Unsicherheit, ob ich „alles richtig“ mache. Aber schon nach kurzer Zeit habe ich gemerkt: Es geht nicht um Perfektion, sondern ums Ausprobieren und Dranbleiben. Besonders geholfen hat mir der Austausch mit anderen – und das Wissen, dass jeder kleine Schritt zählt.

Herausforderungen & Learnings

Gerade am Anfang war es manchmal gar nicht so leicht: Im Supermarkt die Zutatenliste studieren, im Restaurant nachfragen, ob wirklich alles vegan ist, oder im Freundeskreis erklären, warum man jetzt plötzlich keine Eier mehr isst. Ich habe gelernt, dass es völlig okay ist, Fragen zu stellen und nicht alles sofort perfekt zu machen. Und: Je entspannter ich an die Sache rangehe, desto mehr Spaß macht das Ganze!

Ein Tipp, der mir besonders am Herzen liegt: Frag dich nicht ständig „Wie kann ich das ersetzen?“, sondern geh mit dem Mindset ran: „Was kann ich Neues entdecken?“ Die vegane Küche ist eine riesige Spielwiese voller Möglichkeiten – und nicht jeder Tofu schmeckt gleich! Wenn dir der erste Tofu, den du kaufst, nicht zusagt, gib nicht direkt auf. Es gibt unglaublich viele verschiedene Hersteller, Sorten und Konsistenzen – probier dich durch! Das Gleiche gilt übrigens für pflanzliche Joghurts: Wenn dir ein Sojajoghurt nicht schmeckt, versuch’s einfach mal mit einer anderen Marke oder mit Joghurt auf Hafer-, Mandel- oder Kokosbasis. Die Unterschiede sind wirklich enorm!

Meine 5 Tipps für deinen Veganuary

  1. Mach’s dir leicht: Starte mit Gerichten, die du kennst und liebst – vegan muss nicht kompliziert sein.
  2. Probier Neues aus: Trau dich an neue Zutaten und Rezepte heran. Inspiration findest du z. B. auf meinem Rezept Blog oder Instagram.
  3. Sei nachsichtig mit dir selbst: Es ist okay, wenn mal was schiefgeht oder du einen „Ausrutscher“ hast. Jeder Schritt zählt!
  4. Such dir Unterstützung: Gemeinsam macht’s mehr Spaß! In meiner Instagram-Community findest du Austausch, Tipps und Motivation.
  5. Genieße die Vielfalt: Die vegane Küche ist bunt, vielfältig und voller Geschmack – lass dich überraschen!

Inspiration & Austausch: Blog & Instagram

Du suchst Ideen für vegane Gerichte oder möchtest dich mit anderen austauschen? Auf meinem Blog findest du eine große Auswahl an einfachen, saisonalen und alltagstauglichen Rezepten – ganz ohne Schnickschnack und immer mit persönlicher Note. Noch mehr Einblicke, Tipps, Alltagserfahrungen und jede Menge Community gibt’s auf meinem Instagram-Kanal @schlichtvegan. Dort nehme ich dich mit in meine Küche, teile kleine Küchenfails, beantworte Fragen und zeige, wie vielseitig und unkompliziert vegane Ernährung sein kann.

Mein persönliches Fazit

Veganuary ist eine wunderbare Gelegenheit, Neues auszuprobieren, Routinen zu hinterfragen und sich selbst (und der Umwelt) etwas Gutes zu tun. Es muss nicht perfekt laufen – Hauptsache, du hast Spaß am Experimentieren und bleibst neugierig! Wenn du Fragen hast, Unterstützung brauchst oder einfach Inspiration suchst, schau gerne auf meinem Blog oder Instagram vorbei. Ich freue mich auf den Austausch mit dir!

Viel Freude beim Ausprobieren & einen genussvollen Veganuary!

Sarah